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Behandlungsmöglichkeiten
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Bitte beachten Sie ! Beiträge, News und Ratgeber von rheuma-infos.de dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können und sollen in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen. Sie sollten daher die hier bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei Beschwerden sollten Sie auf jeden Fall ärztlichen Rat einholen.
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Behandlungsmöglichkeiten
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Behandlung
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In leichten Fällen einer rheumatischen Erkrankung reichen zur Behandlung so einfache Dinge wie Wärme, Kälte, Homöopathie oder Massagen. In jedem Fall sollte aber ein Hausarzt, besser noch ein spezialisierter Rheumatologe hinzugezogen werden. Die Behandlung erfolgt in schwereren Fällen durch (entzündungshemmende, schmerzstillende) Medikamente und Krankengymnastik. Bei starken Beschwerden in Folge von bereits fortgeschrittenenem Gelenkverschleiss kommen auch operative Therapien bis hin zum Gelenkersatz in Betracht. Bei starken Beschwerden ist meist die Einnahme von Kortison erforderlich.
Entgegen der landläufigen Meinung ist Rheuma keineswegs eine Erkrankung der alten Leute. Auch vor jungen Erwachsenen oder sogar Kindern macht die Krankheit nicht halt - und Erkrankungen in jüngeren Altersgruppen und sogar bei Kindern sind keineswegs Seltenheiten.
Die unterschiedlichen rheumatischen Erkrankungen haben verschiedenste Ursachen, von denen die meisten noch nicht bekannt sind. Vielen entzündlichen Gelenkerkrankungen (z.B. der sehr häufigen rheumatoiden Arthritis) ist aber gemein, daß es zu einer Störung des Immunsystems kommt (Autoimmunkrankheiten), woraufhin der Körper quasi die eigenen Gelenke angreift. Durch die fortwährende Entzündung kommt es dann bei mangelnder oder nicht ausreichender Therapie im Laufe der Jahre - abgesehen von Schmerzen, die Patienten z.T. völlig unselbstständig werden lassen - zu massiven Gelenkzerstörungen und Fehlstellungen. |
Medikamentöse Behandlung
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Da es über die Ursachen vieler rheumatischer Krankheiten wenig gesicherte Kenntnisse gibt, erfolgt die medikamentöse Behandlung eher symptomatisch, d.h. schmerzlindernd, antiproliferativ und entzündungshemmend. Die Medikamente teilt man hierbei in 3 Gruppen ein:
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NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika)
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Kortikoide (z.B. Kortison)
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Basistherapie: (=DMARD =disease modyfying antirheumatic drugs), z.B. Methotrexat, Sulfasalazin, Leflunomid, Chloroquin/Hydroxychloroquin, Cyclosporin oder Azathioprin. Neuere Basistherapeutika sind die "Biologicals", die in Form von Antikörpern, löslichen Rezeptoren oder Antagonisten gegen proinflammatorische Zytokine wie IL-1 oder TNF-alpha gerichtet sind.
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